07.12.2006

Vindruer

Bald ist es Weinlese für Trollingertrauben.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Welch herrliches Wetter auf dem Foto und was für wunderbare volle Trauben! Erklärst du bitte den Namen der Trauben - bedeutet der Name etwas?
Deutscher Wein ist übrigens ganz hervorragend, worauf viele Dänen meiner Meinung nach gar nicht aufmerksam sind, weil sie ihr Augenmerk auf französische und italienische Weine richten.

bentep hat gesagt…

Hier kommt eine Beschreibung über Trollingertrauben:
In Württemberg ist der Trollinger die meistangebaute Rotweinsorte. Die bekömmlichen Weine haben sich zu einem "schwäbischen Nationalgetränk" entwickelt.
Demnach ist Südtirol oder auch das benachbarte Trentino die Urheimat der Sorte, wenngleich sie dort Vernatsch heißt. Über die Alpen brachten sie die Römer, zuerst an die Bergstraße und in die Pfalz. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie auch in Württemberg heimisch und die deutsche Sortenbezeichnung "Blauer Trollinger" etablierte sich in dem Gebiet, wo der Trollinger noch heute eine der Hauptrebsorten darstellt.

Bedeutung
Von 1960 bis 1990 wuchs die deutsche Trollinger-Fläche um ca. 1.000 Hektar und erreichte damit eine Verbreitung auf etwa 2.500 Hektar. Über das letzte Jahrzehnt hielt sie sich fast unverändert auf diesem Niveau, aktuell sind es etwas mehr als 2.500 Hektar. In Württemberg ist der Trollinger die meistangebaute Rotweinsorte vor Schwarzriesling und Lemberger. Trollingerweine findet man bei Betrieben außerhalb Württembergs so gut wie keine (der ein oder andere Pfälzer oder Badener hat sie im Programm), nur 30 Hektar - so verrät die Statistik - liegen nicht in Württemberg. Die Konzentration auf eines der südlichsten deutschen Anbaugebiete hat einmal klimatische Gründe, da die Rebe eine lange Vegetationsperiode zur Reife benötigt. Zudem haben sich die Weine zu einem "schwäbischen Nationalgetränk" entwickelt.

bentep